Pinterest zahlt Ihnen in der Regel nichts für Pins. Geld verdienen Sie, indem Pins Besucher auf Ihre Website, Ihren Shop oder einen Partnerlink lenken, oder indem Sie Pinterest-Konten für andere betreuen. Der Aufbau dauert meist Monate, und jeder Werbelink muss erkennbar sein.
- Pinterest selbst ist das Schaufenster. Das Geld kommt über Ihre Website, Ihren Shop, Partnerprogramme oder Aufträge als Dienstleister.
- Affiliate-Links sind laut Pinterest erlaubt, wenn sie direkt zur Produktseite führen, transparent sind und nicht massenhaft wiederholt werden.
- Kommerzielle Inhalte brauchen im EWR eine klare Kennzeichnung, Pinterest verlangt dafür auch die eigenen Kennzeichnungsfunktionen.
- Ein Unternehmenskonto ist kostenlos und bringt Analytics. Ein laufendes Vergütungsprogramm pro Aufruf für DACH nennen die geprüften Pinterest-Seiten nicht.
- AT: Affiliate in aller Regel Handelsgewerbe. DE: Provisionen sind Betriebseinnahmen. CH: AHV-Anmeldung ab über CHF 2.500 Reingewinn.
So funktioniert Geld verdienen mit Pinterest
Pinterest ist eine Plattform, auf der Menschen nach Ideen suchen, kein Netzwerk, das Ihnen für Aufrufe Geld überweist. Nutzer suchen dort nach Rezepten, Einrichtungsideen, Bastelanleitungen oder Produkten und speichern Pins auf Pinnwänden. Ein Pin besteht aus Bild oder Video, Titel, Beschreibung und einem Link. Klickt jemand auf den Link, landet er auf der Seite, die Sie hinterlegt haben.
Genau dort entsteht das Geld. Pinterest liefert Besucher, verdient wird am Ziel des Links. Laut Pinterest sind Inhalte auch lange nach der Veröffentlichung noch auffindbar. Ein guter Pin kann also über Monate Besucher bringen, ohne dass Sie ihn erneut posten.
Vier Wege sind verbreitet:
- Besucher auf die eigene Website: Pins führen auf Ihren Blog, der über Werbung, Partnerlinks oder eigene Produkte Geld bringt.
- Affiliate-Pins: Der Pin verlinkt direkt auf eine Produktseite mit Ihrem Partnerlink, für Käufe erhalten Sie eine Provision.
- Eigene Produkte: Pins führen in Ihren Etsy-Shop, auf Print-on-Demand-Produkte oder zu digitalen Vorlagen.
- Pinterest-Management als Dienstleistung: Sie betreuen Pinterest-Konten für Firmen, Shops oder Blogger und werden pro Monat oder Stunde bezahlt.
Wie Pins gefunden werden
Pins werden vor allem über die Suche und über Empfehlungen gefunden, deshalb zählen Worte genauso wie Bilder. Pinterest rät, wichtige Suchbegriffe in Titel und Beschreibung zu verwenden und beides passend zur Zielseite zu formulieren. Ein Pin, der etwas anderes verspricht als die verlinkte Seite hält, enttäuscht Nutzer und verstößt gegen den Grundsatz, dass niemand von einem Link überrascht werden soll. Prüfen Sie Ihre Links zudem regelmäßig, denn veraltete oder defekte Links bringen keine Einnahmen mehr.
Gibt es Geld direkt von Pinterest?
In der Regel nein, und darin liegt der wichtigste Unterschied zu YouTube. Pinterest hat zwar einen Creator Fund für Creator aus unterrepräsentierten Gruppen angekündigt, der laut Branchenberichten auch auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgeweitet werden sollte. Ein laufendes Programm, das Pins nach Aufrufen vergütet und für das Sie sich im DACH-Raum regulär bewerben können, nennen die geprüften Pinterest-Seiten nicht. Planen Sie deshalb nur mit den vier Wegen oben.
Affiliate-Pins: was Pinterest erlaubt
Affiliate-Links sind auf Pinterest erlaubt, aber an Regeln gebunden. Pinterest nennt sie in seinem Creator-Blog ausdrücklich als einen Weg, Geld zu verdienen. Pinterest ist dabei nicht Vertragspartner, Sie melden sich bei einem Partnernetzwerk an. Als offizielle Partner nennt Pinterest Rakuten, LTK, ShopStyle und Amazon Associates US.
Für Partnerprogramme aus dem DACH-Raum, etwa Amazon.de oder Awin, regeln deren Teilnahmebedingungen, ob und wie Sie Links auf Pinterest einsetzen dürfen. Prüfen Sie das vor dem ersten Pin. Wie Partnerprogramme grundsätzlich funktionieren, was Cookies bedeuten und wann ausgezahlt wird, erklärt der Ratgeber Affiliate-Marketing.
Diese Regeln nennt Pinterest für Affiliate-Inhalte:
- Direkt zur Produktseite: Der Link soll direkt auf die Produktdetailseite des Shops führen. Titel und Beschreibung sollen zur Zielseite passen.
- Eigenständige Inhalte: Pins sollen original sein und Nutzern einen eigenen Mehrwert bieten, etwa durch ein gutes eigenes Bild oder Video.
- Transparenz: Sie legen die kommerzielle Natur Ihrer Inhalte und das Verhalten Ihrer Links offen.
- In Maßen: Wer Affiliate-Pins wiederholt oder in großen Mengen erstellt, fällt unter die Spam-Regeln.
- Ein Konto: In der Regel sollen Sie nur ein Pinterest-Konto betreiben, das Ihre echte Präsenz ist.
- Keine Tricks mit Links: Täuschende Weiterleitungen sind verboten, Linkverkürzer, die für Spam missbraucht werden, kann Pinterest sperren. Bestehende Pins dürfen Sie nicht auf neue Ziele umleiten.
Kennzeichnung als Werbung
Jeder bezahlte oder provisionierte Inhalt muss als Werbung erkennbar sein. Pinterest verlangt das für alle bezahlten Partnerschaften, etwa mit einem Hashtag wie #ad oder mit dem eigenen Kennzeichnungswerkzeug für bezahlte Partnerschaften. Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum verlangt Pinterest eine klare Kennzeichnung des kommerziellen Zwecks und die Nutzung verfügbarer Pinterest-Kennzeichnungen. Dazu kommen die Gesetze Ihres Landes, die Sie weiter unten in der Länder-Übersicht finden. Wie Sie das in der Praxis umsetzen, erklärt der Ratgeber Werbung kennzeichnen.
Was Sie realistisch verdienen können
Was übrig bleibt, hängt an einer Kette: Aufrufe, Klicks, Käufe und Provision oder Marge. Eine seriöse Durchschnittszahl gibt es nicht, auch Pinterest selbst nennt keine. Diese Faktoren bestimmen Ihr Ergebnis:
- Suchnachfrage: Pins zu Themen, nach denen viele suchen, werden öfter gesehen. Saisonale Themen schwanken stark.
- Klickrate: Nicht jeder, der einen Pin sieht, klickt. Ein klares Bild und ein Titel, der zur Zielseite passt, helfen.
- Ziel des Links: Ein Blogartikel bringt pro Besucher meist weniger als ein Produkt mit hoher Kaufabsicht, kann Besucher aber mehrfach nutzen.
- Provision oder Marge: Bei Amazon.de hängt die Provision laut Vergütungskatalog von der Produktkategorie ab (0 bis 6 Prozent), für alle nicht eigens genannten Produkte gilt 3 Prozent. Ein Klick zählt dort nur 24 Stunden für das Legen in den Warenkorb. Bei Awin gelten laut Netzwerk 30 Tage als Branchenstandard.
Rechenbeispiel mit angenommenen Werten
Beispiel mit angenommenen Werten, keine Prognose. Ihre Pins bringen im Monat 2.000 Besucher auf einen Blogartikel mit Produktvergleich. 10 Prozent davon klicken auf einen Amazon.de-Partnerlink, das sind 200 Klicks. Davon kaufen 4 Prozent, also 8 Personen, für je 40 Euro in einer Kategorie mit 3 Prozent Provision.
- Umsatz: 8 × 40 Euro = 320 Euro
- Provision: 3 Prozent von 320 Euro = 9,60 Euro im Monat
- Pro Jahr bei gleichbleibenden Werten: 115,20 Euro
Das zeigt die Größenordnung: Mit wenigen tausend Besuchern bleibt bei niedrigen Provisionssätzen wenig übrig. Mehr wird es mit höherer Reichweite, höheren Provisionen oder eigenen Produkten mit besserer Marge. Den Provisions-Rechner auf dieser Seite können Sie mit Ihren eigenen Zahlen füllen.
Eigene Produkte und Dienstleistung
Mit eigenen Produkten behalten Sie mehr vom Verkaufspreis als mit einer Provision. Pinterest passt gut zu Produkten, die man sieht, bevor man sie kauft: Drucke, Vorlagen, Handgemachtes, Mode oder Wohnideen. Viele verlinken dafür einen Etsy-Shop. Dort fallen Gebühren pro Verkauf an, die der Ratgeber im Detail durchrechnet. Wer Motive gestaltet, ohne selbst zu produzieren, findet die Abläufe im Ratgeber Print on Demand.
Pinterest-Management ist der einzige der vier Wege, der schnell Geld bringen kann, weil Sie für Ihre Zeit bezahlt werden. Sie erstellen Pins, planen sie, pflegen Pinnwände und werten die Zahlen aus. Das ähnelt der Arbeit als Social-Media-Manager, nur auf einem Kanal. Kalkulieren Sie den Preis über Ihre Stunden pro Monat und Ihren nötigen Stundensatz.
Was Sie brauchen
Für den Start brauchen Sie wenig Geld, aber ein klares Ziel für Ihre Klicks. Konkret:
- Unternehmenskonto: Die Registrierung ist laut Pinterest kostenlos. Kosten entstehen nur, wenn Sie Anzeigen schalten. Sie erhalten Analytics, Zielgruppen-Einblicke und können Ihre Website verifizieren, damit Ihr Name auf Pins von Ihrer Seite erscheint.
- Ein Ziel: eine eigene Website, einen Shop oder Zugang zu einem Partnerprogramm, das Pinterest zulässt.
- Gestaltung: ein einfaches Grafikprogramm oder eine Vorlagen-App für Pin-Grafiken, dazu eigene Fotos oder lizenzierte Bilder.
- Rich Pins, wenn Sie eine Website haben: Sie übernehmen Informationen von Ihrer Seite automatisch in die Pins.
- Zeit: regelmäßig einige Stunden pro Woche über mehrere Monate.
- Kosten: Domain und Hosting für eine eigene Website, wie sie der Ratgeber Eigene Website beschreibt.
Schritt für Schritt starten
- Weg wählen: Entscheiden Sie, ob Ihre Pins auf eine Website, einen Shop oder Partnerlinks führen oder ob Sie Pinterest als Dienstleistung anbieten.
- Unternehmenskonto anlegen: Wandeln Sie ein Konto um oder legen Sie ein neues an und verifizieren Sie Ihre Website.
- Thema eingrenzen: Wählen Sie ein Themengebiet, zu dem Sie dauerhaft Inhalte liefern können, etwa Rezepte, Garten oder Basteln.
- Partnerbedingungen prüfen: Lesen Sie die Teilnahmebedingungen Ihres Partnerprogramms auf Regeln für Pinterest.
- Pinnwände anlegen: Ordnen Sie Pins nach Unterthemen mit klaren, suchbaren Namen.
- Pins gestalten: Erstellen Sie eigene Grafiken mit Titel und Beschreibung, die zur Zielseite passen.
- Kennzeichnen: Kennzeichnen Sie jeden Pin mit Partnerlink oder bezahlter Kooperation deutlich als Werbung.
- Auswerten: Prüfen Sie nach einigen Wochen in Analytics, welche Pins Klicks bringen, und erstellen Sie mehr in diese Richtung.
Häufige Fehler
Die meisten Probleme entstehen durch Ungeduld und unklare Links. Typische Fehler:
- Massenhaft gleiche Affiliate-Pins: Pinterest wertet wiederholte oder sehr viele Affiliate-Pins als Spam. Lieber weniger, dafür eigenständige Pins.
- Keine Kennzeichnung: Fehlt der Hinweis auf Werbung, verstoßen Sie gegen die Pinterest-Regeln und gegen das Recht Ihres Landes.
- Linkverkürzer und Weiterleitungen: Manche Linkverkürzer werden laut Pinterest nicht unterstützt, täuschende Weiterleitungen sind verboten.
- Fremde Bilder: Wer Bilder ohne Rechte verwendet, riskiert Abmahnungen. Nutzen Sie eigene oder lizenzierte Bilder.
- Kein Ziel für die Klicks: Pins ohne Website, Shop oder Partnerlink bringen Aufrufe, aber kein Geld.
- Zu früh aufgeben: Pins brauchen Zeit, bis sie gefunden werden. Wer nach wenigen Wochen aufhört, sieht den Effekt nicht.
Steuer und Anmeldung
Einnahmen über Pinterest sind normales Einkommen, auch wenn Sie nur nebenbei pinnen. Für Affiliate-Provisionen brauchen Sie in Österreich laut WKO in aller Regel ein Handelsgewerbe. In Deutschland zählt die IHK Affiliate-Provisionen zu den Betriebseinnahmen. In der Schweiz melden Sie sich ab einem Reingewinn über CHF 2.500 bei der AHV an. Die Details je Land finden Sie weiter unten in der Länder-Übersicht, die allgemeinen Regeln zu Gewerbe, Steuer und Sozialversicherung in den Grundlagen.
Die vier Wege im Vergleich
Die Wege unterscheiden sich vor allem darin, wie schnell Geld fließt und wie viel Sie vom Preis behalten.
| Eigene Website | Affiliate-Pins | Eigene Produkte | Pinterest-Management | |
|---|---|---|---|---|
| Verdienst über | Werbung, Partnerlinks, Produkte | Provision je Kauf | Verkaufspreis minus Kosten | Honorar pro Monat oder Stunde |
| Startkapital | gering, Domain und Hosting | keins bis gering | gering bis mittel | keins |
| Zeit bis zum ersten Euro | meist mehrere Monate | meist mehrere Monate | Wochen bis Monate | wenige Wochen, wenn ein Kunde zusagt |
| Wichtigste Regel | Kennzeichnung der Partnerlinks | Pinterest-Regeln und Teilnahmebedingungen | Shop-Pflichten und Gebühren | klare Leistung im Angebot |
Für wen es sich lohnt
Pinterest lohnt sich für Menschen, die gern gestalten und schon ein Ziel für die Klicks haben, etwa einen Blog, einen Shop oder ein Produkt. Wer geduldig über Monate eigenständige Pins erstellt, kann damit dauerhaft Besucher gewinnen. Geld direkt von Pinterest sollten Sie nicht erwarten, und schnelles Einkommen bringt nur die Dienstleistung für andere. Kennzeichnen Sie jeden Werbelink und klären Sie früh, ob Sie ein Gewerbe brauchen.
Länder-Übersicht: Steuer und Anmeldung in Ihrem Land
Österreich
- Gewerbe
- Für Affiliate-Provisionen brauchen Sie laut WKO in aller Regel ein Handelsgewerbe (freies Gewerbe). Verkaufen Sie eigene Produkte, ist das ebenfalls Handel. Betreuen Sie Pinterest-Konten für Firmen, klärt das Gründerservice Ihrer Landeskammer die passende Gewerbeart.
- Kennzeichnung
- Entgeltliche Beiträge in periodischen Medien kennzeichnen Sie nach § 26 Mediengesetz als „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“. Eine deutlich sichtbare Kennzeichnung direkt am Partnerlink ist die sichere Wahl.
- Einkommensteuer
- Liegen Ihre Nebeneinkünfte über 730 Euro im Jahr, müssen Sie eine Veranlagung abgeben (§ 41 EStG).
- Sozialversicherung
- Mit Gewerbeschein sind Sie nach GSVG grundsätzlich ab dem ersten Euro bei der SVS versichert. Auf Antrag gibt es die Kleinunternehmerausnahme (2026: höchstens 6.613,20 Euro Einkünfte und 55.000 Euro Umsatz), die Unfallversicherung bleibt. Als Neue Selbständige sind Sie 2026 erst ab Einkünften über 6.613,20 Euro versichert.
- Umsatzsteuer
- Bis 55.000 Euro Umsatz im Jahr gilt die Kleinunternehmerregelung.
Deutschland
- Gewerbe
- Affiliate-Provisionen zählt die IHK zu den Betriebseinnahmen. Gewerbliche Tätigkeiten melden Sie auch im Nebenerwerb beim Gewerbeamt an und informieren das Finanzamt innerhalb eines Monats (§ 138 AO). Gewerbesteuer fällt erst ab einem Gewerbeertrag über 24.500 Euro an.
- Kennzeichnung
- Affiliate-Links müssen nach § 5a Abs. 4 UWG als kommerziell erkennbar sein. Die Medienanstalten empfehlen ein Sternchen (*) mit Erläuterung direkt am Link, „ad“ allein reicht nicht.
- Einkommensteuer
- Liegen Ihre Nebeneinkünfte über 410 Euro im Jahr, müssen Sie eine Steuererklärung abgeben (§ 46 EStG).
- Krankenversicherung
- Sind Sie mehr als 20 Stunden pro Woche angestellt und verdienen dort mehr als die Hälfte der Bezugsgröße (2026: 1.977,50 Euro im Monat), gilt die Selbständigkeit in der Regel als nebenberuflich.
- Umsatzsteuer
- Kleinunternehmer sind Sie, wenn der Umsatz im Vorjahr höchstens 25.000 Euro betrug und im laufenden Jahr 100.000 Euro nicht überschreitet.
Schweiz
- Anmeldung
- Eine Gewerbeanmeldung gibt es nicht. Liegt der Reingewinn aus dem Nebenerwerb über CHF 2.500 im Jahr, melden Sie sich bei einer AHV-Ausgleichskasse als selbständigerwerbend an. Ob Sie als selbständig gelten, beurteilt die Ausgleichskasse.
- Kennzeichnung
- Kommerzielle Kommunikation muss nach UWG und Grundsatz B.15 der Lauterkeitskommission eindeutig erkennbar sein. Ein fester Begriff ist nicht vorgeschrieben.
- Einkommensteuer
- Einkommen aus selbständiger Nebentätigkeit geben Sie in der Steuererklärung an, abzüglich der geschäftlich begründeten Kosten. Sätze und Abzüge unterscheiden sich je nach Kanton.
- Mehrwertsteuer
- MWST-pflichtig werden Sie erst ab einem weltweiten Jahresumsatz von CHF 100.000.
Passt das zu Ihnen?
- gern gestalten und Bilder oder kurze Videos erstellen
- schon einen Blog, Shop oder ein Produkt haben
- regelmäßig über Monate dranbleiben
- Geld direkt von Pinterest erwarten
- schnelle Einnahmen brauchen
- massenhaft gleiche Pins mit Partnerlinks posten wollen
Häufige Fragen
Bezahlt Pinterest Creator für Pins?
In der Regel nein. Pinterest hat zwar einen Creator Fund für unterrepräsentierte Creator angekündigt, der laut Berichten auch auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgeweitet werden sollte. Ein laufendes Programm, das Pins nach Aufrufen vergütet, nennen die geprüften Pinterest-Seiten nicht. Rechnen Sie deshalb nur mit Einnahmen über Website, Shop, Partnerprogramme oder Aufträge.
Sind Affiliate-Links auf Pinterest erlaubt?
Ja. Pinterest nennt Affiliate-Links ausdrücklich als einen Weg für Creator, Geld zu verdienen. Der Link soll direkt zur Produktseite des Shops führen, der Inhalt soll eigenständig sein, und Affiliate-Pins sollen Sie nur in Maßen erstellen.
Muss ich Affiliate-Pins als Werbung kennzeichnen?
Ja. Pinterest verlangt, dass Sie die kommerzielle Natur Ihrer Inhalte und Links offenlegen, für Nutzer im EWR mit einer klaren Kennzeichnung. Dazu kommen die Regeln Ihres Landes, sie stehen in der Länder-Übersicht oberhalb dieser Fragen.
Kann ich Amazon-Partnerlinks direkt pinnen?
Pinterest nennt als offizielle Partnernetzwerke Rakuten, LTK, ShopStyle und Amazon Associates US. Ob ein anderes Programm wie Amazon.de Pinterest als Werbefläche zulässt, regeln dessen Teilnahmebedingungen. Prüfen Sie diese vor dem ersten Pin und melden Sie Ihr Profil dort gegebenenfalls als Werbefläche an.
Brauche ich ein Pinterest-Unternehmenskonto?
Für Einnahmen ist es sinnvoll. Die Registrierung ist laut Pinterest kostenlos, Kosten entstehen nur, wenn Sie Anzeigen schalten. Sie erhalten damit Analytics und Zielgruppen-Einblicke und können Ihre Website verifizieren.
Wie lange dauert es, bis Pinterest Geld bringt?
Meist mehrere Monate. Sie brauchen zuerst Pins, die gefunden werden, und ein Ziel, das Besucher in Käufer verwandelt. Pinterest weist darauf hin, dass Inhalte auch lange nach der Veröffentlichung noch auffindbar sind, das hilft beim langsamen Aufbau.
Brauche ich eine eigene Website für Pinterest?
Nicht zwingend. Sie können auf einen Etsy-Shop, ein Print-on-Demand-Angebot oder direkt auf Produktseiten von Partnerprogrammen verlinken. Mit eigener Website behalten Sie aber die Besucher und können sie über Werbung, Partnerlinks oder eigene Produkte mehrfach zu Geld machen.
Darf ich Linkverkürzer für meine Pins nutzen?
Besser nicht. Pinterest rät bei Affiliate-Links von Linkverkürzern ab, weil manche nicht unterstützt werden. Dienste, die für Spam missbraucht werden, kann Pinterest sperren, und Nutzer sollen vorhersehen können, wohin ein Link führt.
Was verlangt man für Pinterest-Management als Dienstleistung?
Eine feste Marktzahl gibt es nicht. Rechnen Sie aus, wie viele Stunden Pin-Erstellung, Planung und Auswertung pro Monat dauern, und multiplizieren Sie das mit Ihrem nötigen Stundensatz. Der Stundensatz-Rechner im Bereich Rechner hilft dabei.
- Pinterest Business: Grundlagen zu Pinterest für Unternehmen
- Pinterest Business: Was ist Pinterest?
- Pinterest Create: Getting started with affiliate links on Pinterest (Juni 2025)
- Pinterest: Commercial and Branded Content Guidelines
- Pinterest: Community Guidelines
- Pinterest Business Community: Paid partnership und Affiliate-Marketing
- Lindsey Gamble: Pinterest erweitert den Creator Inclusion Fund
- Amazon PartnerNet: Programmrichtlinien mit Entgeltkatalog
- Amazon PartnerNet: Standard-Vergütungskatalog für das Partnerprogramm
- Amazon PartnerNet: So funktioniert das Programm
- Awin: Cookies im Affiliate-Marketing
- WKO: Online-Content-Creator
- IHK Darmstadt: Steuern für Influencer

Gründer von Finanzbaron, lebt in Graz. Schreibt hier, wie man online Geld verdient und was dabei in Österreich, Deutschland und der Schweiz gilt.
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